History

Rückblick

21. LPC – Rückblick in die Zukunft

Wir blicken auf das 21. Laatzener Parkour Camp voller Stolz, Freude und Erschöpfung zurück. Drei Tage und zwei Nächte (die es besonders in sich hatten) lang hatten wir die Möglichkeit mit Menschen aus ganz Deutschland, aus den USA und Neuseeland zu trainieren, zu lernen und uns auszutauschen. Neue Kontakte wurden geknüpft, alte aufgefrischt und vertieft.

Im Vorfeld war uns nicht klar, dass die Entscheidung auf Matten zu verzichten mancherorts derartige Wellen schlagen würde. Mit Sicherheit ist es ein kontroverses Event gewesen, das jedem eine klare Positionierung abverlangt hat.
Es hat uns erstaunt, dass es soviel Gesprächsstoff darum gab, das Konzept Indoortraining möglichst nach den ursprünglichen, natürlichen Gegebenheiten von Parkour zu gestalten. Diese Gespräche allerdings waren nahezu immer fruchtbar und wir konnten klar machen, was wir mit diesem Konzept bezweckt haben und in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiter bezwecken werden.

Unbestreitbar ist, dass hartes, grenzensprengendes Training immer verknüpft sein muss mit Freude an der Bewegung. Diese Dinge haben sich nie gegenseitig ausgeschlossen und taten das auch beim LPC nicht. Wir sind unglaublich stolz einer solchen Masse an ehrlich und intensiv Trainierenden Gastgeber gewesen sein zu dürfen und freuen uns über die so positive Resonanz!

Hinsichtlich des 22. LPCs (13.04.2013) bleibt die Aussicht auf viel Training an den Laatzener Spots, aber auch auf gewohntes Indoor-Training. Dieses Mal dann auch wieder mit den Turngeräten der Halle und ebenfalls wieder mit dem neu erworbenen Cube-Park.
Wir freuen uns über die gemachten und vor uns liegenden Erlebnisse mit euch und neigen an dieser Stelle nochmal unser Haupt vor Dank an alle diejenigen, die dieses Event durch ehrenamtliche Arbeit möglich gemacht haben!

– Parkour Hannover

18. LPC – Back to the roots

Mit knapp 200 Teilnehmern und wunderschönem Wetter bestach dieses LPC durch ein durch uns bestimmtes Motto: Zurück zu den Anfängen! Neben einem kleinen aber feinen Stangenpark und der üblichen Halle mit wie immer hervorragender Versorgung durch die T-Stube Laatzen-Rethen fand dieses LPC in der spotreichen Umgebung – draußen in Laatzen statt.

17. LPC – Park und Inspiration

Dank einer Verkettung glücklicher Umstände und der Persona Tim Horst konnten wir erste Erfahrungen mit einem Park der Firma Cube Sports machen. Außerdem testeten wir zum ersten Mal das Konzept von spezialisierten Workshops, indem wir zum Beispiel einen speziellen Fokus auf Rollen oder bei einem anderen auf Schwingen legten. Nicht zuletzt fing Chris diesen besonderen Tag in einem phänomenalen Video ein.

Die Geschichte des Laatzener Parkour Camps

Herbst 2008: Der Laatzener Regionaldiakon Gunnar (Ahlborn), begleitet von zwei seiner ehemaligen Konfirmanden (Luke und Jule), betritt leicht unsicher die hannoversche Parkour-Szene am Raschplatz in Hannovers City. Gespräche, Kennenlernen und Faszinationen prägen den Erstkontakt zu Monkey Movements und Parkour Hannover. Schnell werden sich die Beteiligten einig: Wir planen gemeinsam das 1. Laatzener Parkour Camp! Und alles passt: der gegenseitige Respekt, nichts wird seitens des Kirchenmannes „übergestülpt“, die Gemeinsamkeiten werden entdeckt. Der Beginn einer beeindruckenden Story vor den Toren Hannovers – in Laatzen.

Jugendprojektpreis 2009

Jugendprojektpreis 2009

Januar 2009: Ende Januar in einer Sporthalle des Erich-Kästner-Schulzentrums Laatzen-Mitte begrüßen wir die ersten 42 Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter dem Motto „Moveyour life“ zum 1. LPC. Zwei Tage Parkour-Camp mit Übernachtung im Rethener Gemeindehaus, Essen & Trinken, Bus-Shuttle und dem ersten gemeinsamen T-Shirt.

Weitere Tages-Camps folgen mit steigender Teilnehmerzahl und größtem Engagement seitens der Traceure von Monkey Movements, aber auch der T-Stube Laatzen-Rethen/ Evangelische Jugend Laatzen-Rethen, die unerbittlich das Catering begleiten.

April 2009: Die Monkeys und die Ev. Jugend Rethen bewirbt sich für den bundesweiten Jugendprojektpreis 2009 (JUPP).

September 2009:Die LaatzenerParkour-Camps gewinnen überraschend den bundesweiten Jugendprojektpreis 2009-2011. Feierliche Preisübergabe am 24.September 2009 im Kongress-Palais Kassel vor 1500 Gästen. Das machte erst recht Mut zum Weitermachen.

Die Idee der ersten deutschen Parkour-Sommerfreizeit in Spanien wird geboren.

2010:Erneut finden LPCs statt mit steigender Teilnehmerzahl. Die Presse begleitet positiv dieses Projekt. Im Sommer findet tatsächlich mit 58 Jugendlichen die erste deutsche Parkour-Sommerfreizeit in Spanien statt – eingebettet in die Sommerfreizeiten der Ev. Jugend Rethen.

Beim 10. LPC wird der 1000. Teilnehmer ermittelt. Dieser bekam einen Reisegutschein für die zweite Parkour-Sommerfreizeit im Süden Frankreichs 2011.

2010 und 2011 nimmt die Ev. Jugend Laatzen-Rethen am Bundesprogramm „Stärken vor Ort“ teil und baute einen kleinen „mobilen Obstacle-Park“.

Erste JuLeiCa für Traceure

Erste JuLeiCa für Traceure

2011: Allein 2011 nehmen rund 1200 Jugendliche und junge Erwachsene an den LaatzenerParkour Camps teil. Erstmals wird 2011 in Zusammenarbeit mit dem Ev. Kreisjugenddienst Laatzen-Springe eine Jugendleiterausbildung für Traceure angeboten und durchgeführt. Neben dem „normalen“ Training eine intensive Erfahrung für alle Beteiligten. Im Sommer 2011 findet in Ganges/ Frankreich die zweite deutsche Parkour-Sommerfreizeit statt.

2012:
Drei große LPC’s haben im ersten Halbjahr Hundertschaften von Jugendlichen bewegt, in die Laatzener Sporthallen der Erich-Kästner-Schule zu kommen. Zweifelsohne war das 20. LPC vom 27. bis 28.Mai das „Highlight“. 352 Teilnehmende bevölkern Outdoor-Park und beide Sporthallen mit ihren unzähligen „obstacles“. 260 Teilnehmende übernachteten im Schulzentrum. Über 60 Helfende sorgten dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen konnten. Abends gab es das Angebot einer After-Sports-Party im Forum.
Als Projektteilnehmer des Bundesprogramms „Toleranz fördern-Kompetenz stärken“ konnte das LPC durch sein hauptamtliches Personal neben seinen Camps viele Beratungen anbieten und im zweiten Halbjahr eine Jugendleiterschulung speziell für Traceure. 19 Traceure wurden am 9.12. letztlich mit Zertifikaten ausgestattet, damit sie die amtlich anerkannte Jugendleiter-Card beantragen können. Diese Schulung war interkulturell und interreligiös ausgerichtet und war für alle Beteiligten eine sehr intensive Erfahrung.

2013:
Das LPC-Jahr 2013 startet mit der Beteiligung an der sportsNOW vom 1.-3.2. während der ABF-Messe auf dem hannoverschen Messegelände in Halle 20. Auf rund 670 m2 können sich die Workshop-Teilnehmenden ausprobieren, trainieren und Parkour kennenlernen.
Weitere zwei bis drei „normale“ LPCs werden in den bewährten Sporthallen der Erich-Kästner-Schule Laatzen stattfinden. Apropos Schule: Eine intensive Kooperation mit der Oberschule der „EKS“ ist geplant.
Die Ev. Jugend Laatzen als Initiatorin, gemeinsam mit dem Ev. Jugendmigrationsdienst des Ev. Kirchenkreises Laatzen-Springe wird einen „obstacle“-Park von cube-Sports anschaffen.
Im Sommer findet vom 27.6.-10.7. die dritte Parkour-Sommerfreizeit in Canet de Mar/ Spanien statt. (Interesse? Bitte bei Gunnar Ahlborn melden)
Erneut werden wir im Herbst eine Jugendleiterschulung speziell für Traceure anbieten, ebenso eine Fortbildung für jene, die bereits eine JuleiCa-Schulung hinter sich haben.
Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr mit folgenden Kooperationen: Ev. Jugendmigrationsdienst, Kreisjugenddienst Laatzen-Springe, Stadt Laatzen, Jugendsportzentrum Buchholz, Erich-Kästner-Schulzentrum (Oberschule).

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